Gesund und kraftvoll ab 45
Ganzheitliche Begleitung bei Wechseljahresbeschwerden und in der Perimenopause
Vielleicht kennen Sie das:
Früher konnten Sie essen, was Sie wollten, ohne groß darüber nachzudenken. Heute haben Sie manchmal das Gefühl, Sie müssten das Essen nur anschauen – und schon sitzt die Hose enger.
Abends sind Sie eigentlich todmüde. Doch sobald Sie im Bett liegen, sind Sie plötzlich hellwach oder wachen nachts immer wieder auf. Am nächsten Morgen fühlen Sie sich, als hätten Sie kaum geschlafen.
Vielleicht sind Sie auch schneller gereizt, weniger belastbar oder irgendwie nicht mehr so ausgeglichen wie früher. Und manchmal fragen Sie sich einfach:
„Was ist eigentlich mit mir los? Ich kenne mich so gar nicht.“
Solche Sätze höre ich in meiner Praxis häufig von Frauen ab Mitte 40. Viele befinden sich bereits in der Perimenopause, also in der ersten Phase der Wechseljahre, ohne es zunächst zu wissen. Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Erschöpfung, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder Veränderungen von Verdauung und Blase können mögliche Wechseljahresbeschwerden sein. Manche Beschwerden bleiben auch nach der letzten Monatsblutung in der Postmenopause bestehen.
Das Gewicht steigt, obwohl sich an der Ernährung kaum etwas verändert hat. Der Schlaf wird schlechter, die Energie lässt nach und die Verdauung macht plötzlich Dinge, die sie früher nicht gemacht hat.
Bei manchen Frauen kommen Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder innere Unruhe hinzu. Andere haben zunehmend mit trockenen Schleimhäuten oder wiederkehrenden Blasenbeschwerden zu tun. Und manche haben gar keine typischen Wechseljahrsbeschwerden, sondern nur dieses schwer zu beschreibende Gefühl:
„Irgendwie fühle ich mich nicht mehr wie früher.“
Wenn plötzlich vieles zusammenkommt
Die hormonelle Umstellung beginnt häufig schon Jahre, bevor die Monatsblutung endgültig ausbleibt. Gleichzeitig verändert sich mit zunehmendem Alter einiges im Körper: Der Stoffwechsel arbeitet anders, die Muskelmasse nimmt leichter ab, der Schlaf wird empfindlicher und Stress wird möglicherweise nicht mehr so gut weggesteckt wie früher.
Dabei sind es selten nur die Hormone allein.
Auch die Darmgesundheit, die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, die Schilddrüse, der Blutzucker und das vegetative Nervensystem können eine Rolle spielen. Häufig greifen mehrere Faktoren ineinander. Deshalb reicht es aus meiner Erfahrung meist nicht, nur ein einzelnes Symptom herauszugreifen.
Eine Gewichtszunahme bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass Sie einfach zu viel essen. Schlafmangel, anhaltender Stress, eine veränderte Insulinempfindlichkeit, weniger Muskelmasse und die hormonelle Umstellung können gemeinsam dazu führen, dass das Abnehmen plötzlich viel schwieriger wird.
Auch Müdigkeit und Erschöpfung können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Nicht jede Müdigkeit ist hormonbedingt – und leider lässt sich auch nicht jedes Problem mit einem einzelnen Nahrungsergänzungsmittel lösen.
Deshalb möchte ich genauer hinschauen.
Wir schauen gemeinsam, was sich verändert hat
Bei meinem ganzheitlichen Gesundheitscheck für Frauen ab 45 nehme ich mir Zeit für Ihre persönliche Geschichte. Gemeinsam schauen wir, was sich in den vergangenen Monaten oder Jahren verändert hat und welche Zusammenhänge hinter Ihren Beschwerden stecken könnten.
Dabei interessieren mich unter anderem:
- Wie schlafen Sie und fühlen Sie sich morgens wirklich erholt?
- Wie haben sich Gewicht, Appetit und Stoffwechsel verändert?
- Wie sieht Ihre Ernährung im Alltag aus?
- Wie reagieren Verdauung und Darm?
- Wie belastbar fühlen Sie sich körperlich und seelisch?
- Gibt es Zyklusveränderungen oder typische Wechseljahrsbeschwerden?
- Haben sich Blase und Schleimhäute verändert?
- Welche Vorerkrankungen, Medikamente und bisherigen Laborwerte gibt es?
- Könnten Nährstoffdefizite oder Probleme mit der Blutzuckerregulation beteiligt sein?
Bei mir bekommen Sie kein fertiges Standardprogramm nach dem Motto: „Das brauchen jetzt alle Frauen ab 45.“
Jede Frau bringt eine andere Geschichte mit. Deshalb schauen wir gemeinsam, was bei Ihnen tatsächlich los sein könnte, welche Untersuchungen sinnvoll sind und welcher Weg zu Ihrem Alltag passt.
Brauche ich unbedingt eine Hormonuntersuchung?
Nicht immer. Bei Frauen über 45 lassen sich die beginnenden Wechseljahre häufig bereits anhand der Beschwerden und der Veränderungen des Zyklus einordnen.
Wenn sich im Gespräch jedoch besondere Fragen ergeben, können wir gezielte Laboruntersuchungen besprechen. Je nach Situation können bestimmte Blutwerte oder ergänzend eine Speichelanalyse infrage kommen.
Dabei ist mir wichtig, Hormonwerte nicht isoliert zu betrachten. Gerade in der Zeit der hormonellen Umstellung können sie deutlich schwanken. Ein Laborwert ist deshalb immer nur ein Teil des Gesamtbildes und muss gemeinsam mit Ihren Beschwerden und Ihrer persönlichen Situation beurteilt werden.
Wenn sich Hinweise auf eine behandlungsbedürftige hormonelle oder andere organische Erkrankung ergeben, empfehle ich selbstverständlich zusätzlich eine ärztliche oder gynäkologische Abklärung.
Und was können wir anschließend tun?
Aus den Ergebnissen entwickeln wir gemeinsam einen persönlichen und vor allem umsetzbaren Plan. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Behandlungen auf einmal zu beginnen. Wir setzen Schwerpunkte und entscheiden, was im Moment wirklich wichtig ist.
Je nach persönlicher Situation können beispielsweise folgende Bausteine sinnvoll sein:
- eine Ernährung, die zu Ihrem Stoffwechsel und Ihrem Alltag passt
- eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen
- eine weiterführende Darmdiagnostik und individuelle Darmbehandlung
- Unterstützung für besseren Schlaf und mehr innere Ruhe
- Maßnahmen zur Regulation des vegetativen Nervensystems
- Infusionen, wenn sie im Einzelfall sinnvoll sind
- naturheilkundliche oder homöopathische Begleitmaßnahmen
- eine Empfehlung zur weiterführenden ärztlichen Behandlung
Sie müssen natürlich nicht alles davon machen. Wir überlegen gemeinsam, welche Schritte gesundheitlich sinnvoll und für Sie zeitlich und finanziell gut machbar sind.
Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor?
Der Gesundheitscheck richtet sich an Frauen ab etwa 45 Jahren, die beispielsweise Folgendes beobachten:
- Das Gewicht steigt, besonders am Bauch.
- Abnehmen funktioniert plötzlich nicht mehr wie früher.
- Sie schlafen schlecht oder wachen nachts immer wieder auf.
- Sie sind müde, erschöpft und weniger belastbar.
- Sie reagieren empfindlicher auf Stress.
- Stimmung oder Konzentration haben sich verändert.
- Sie leiden unter Hitzewallungen oder stärkerem Schwitzen.
- Der Zyklus wird unregelmäßig oder verändert sich.
- Verdauung, Blase oder Schleimhäute machen häufiger Probleme.
- Sie haben einfach das Gefühl, nicht mehr richtig in Ihrer Kraft zu sein.
Vielleicht finden Sie sich nur in einem Punkt wieder, vielleicht auch in mehreren. Sie müssen auch nicht bereits wissen, ob Ihre Beschwerden mit den Wechseljahren, dem Stoffwechsel, dem Darm oder etwas ganz anderem zusammenhängen.
Genau dafür ist der Gesundheitscheck gedacht: Wir sortieren gemeinsam, schauen genauer hin und entwickeln einen Weg, der zu Ihnen passt.
Dauer und Kosten
Der ganzheitliche Gesundheitscheck dauert etwa 90 Minuten und kostet 180 Euro.
Bereits vorhandene Befunde können Sie gerne mitbringen. Falls weitere Laboruntersuchungen sinnvoll erscheinen, besprechen wir diese vorher gemeinsam. Laborkosten und anschließende Behandlungen sind nicht im Preis enthalten und werden nur nach vorheriger Absprache durchgeführt.
Naturheilpraxis Petra Janke in Ratingen
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, können Sie gerne telefonisch, über WhatsApp oder über das Kontaktformular einen Termin vereinbaren.